Im Mai/Juni an den Gardasee: Urlaubsbericht von Camping Weekend mit familienfreundlichen Ausflugstipps

Autor: Klaus Schneider, Vacanceselect

 

Dieses Mal war es keine Dienstreise zur Besichtigung der von uns angebotenen Luxuscampingplätze, sondern der private Urlaub :-): Im Juni 2012 waren wir mit unserer sechsjährigen Tochter für zwei Wochen in einem Luxuscaravan vom Typ Cottage Deluxe Bizz von Selectcamp. Wir hatten uns den Camping Weekend in San Felice del Benaco am südwestlichen Gardasee ausgesucht. Der Campingplatz Camping Villaggio Weekend liegt an einem alten Herrenhaus, in einer leicht terrassierten Hanglage. Überall stehen malerische Olivenbäume, und ein alter Herr pflegt die zahlreichen Geranien und anderen Blumenrabatten täglich. Der Stellplatz unseres Mobilheimtyps liegt in Terrassenlage (für kleine Kinder aber völlig ungefährlich), mit einem schönen Blick auf die Bucht von Salo. Die Mobilheime sind mit den Stirnseiten zum Nachbar-Mobilheim aufgestellt, mit rund 5 Meter Abstand zueinander. Jedes hat eine Holzveranda und einen Grill.Angenehm finde ich im Urlaub, dass man nicht ständig dem Nachbarn auf den Frühstückstisch guckt, und auch nicht dauernd auf die Autos schaut: Denn die stehen bei diesen terrassenartigen Stellplätzen 20-70 Meter von den Unterkünften entfernt. Den kleinen Nachteil, das Gepäck bzw. die Einkäufe zum Mobilheim zu schleppen, haben wir da gerne in Kauf genommen. Einkaufen kann man hier übrigens genauso günstig wie in Deutschland: In zwei Autominuten erreicht man den großen Carrefour-Supermarkt im Einkaufszentrum „Salo Due (2)“ mit frischem Gemüse, Käse, Fisch, Grillfleisch. Und in San Felice bzw. Manerba, entlang der Straße Richtung Desenzano/Autobahn gibt es Lidl und Penny-Discounter.

 

Stellplätze, Service und Spielkameraden:

Auf den Terrassen etwas unterhalb „unseres“ Mobilheimes stehen die Glamping-Zelte von Selectcamp, die Lodge-Zelte und Lodgesuiten. Die hat sich übrigens gerade das ZDF angesehen und berichtet am 6. August in WiSo über Glamping am Gardasee. Die anderen Mobilheimtypen und Bungalowzelte stehen überwiegend im „oberen“ Platzteil, auch sehr gepflegt, aber meist ohne Blick auf den See. Dafür haben sie den Vorteil, dass die Kinder dort noch schneller Kontakt zu den Nachbarskindern finden, wie mir einige Gäste sagten. Das ist bei den sehr exklusiv angelegten Stellplätzen mit Seeblick auch, aber vielleicht nicht ganz so schnell möglich. Unsere Tochter ging immer die rund 100 Meter zum Spielplatz am Pool und fand so sehr schnell Freunde. Durch die familiäre Atmosphäre und die gute Organisation von Camping Weekend hatten wir keine Bedenken, sie auch mal kurz alleine zum Spielplatz oder zum Brötchen holen in den kleinen Minimarkt auf dem Campingplatz zu „schicken“. Unsere Tochter hatte sich erst nach einigen Tagen mit zwei deutsch-italienischen Nachbarskindern angefreundet, wahrscheinlich, weil es fußballbegeisterte Jungs waren. Aber dann haben sie toll zusammen gespielt und unsere kleine Dame wurde schon bald galant zum Eis essen eingeladen. Aber leider reisten die Jungs bald darauf ab. Die Sprachbarriere bei der Suche nach neuen Spielkameraden wurde nach anfänglichem Zögern abgebaut (auf dem Campingplatz Weekend sind außerhalb der Schulferien viele niederländische Gäste)… Auch die deutschen, italienischen bzw. ‚oranje‘ Trikots, die viele Gäste und vor allem die Kids während der Fußball-EM und dem „public viewing“ trugen, boten immer einen schönen Anlass, um ins Gespräch zu kommen.

 

Der Spotty Pool auf Camping Weekend

 

Spotty, Sport und Spiel:

Eine schöne Abwechslung bietet der zweite, etwas ältere Spielplatz hinab Richtung See, der angenehm im Schatten liegt. Kurz darüber liegt auf einer Terrasse das neue „Outdoor“ Fitness-Studio. 5 robuste und moderne Trimmdich-Geräte bieten Fitness, anders als zuhause mit einem motivierenden Blick auf den Gardasee…
Absolutes Highlight für unsere Tochter war (und ist) „Spot“ oder auch „Spotty“, die lustige Dalmatiner-Figur, das Maskottchen von Camping Weekend. Spotty findet sich überall wieder: auf fast jedem Hinweisschild des Campingplatzes (meine Tochter spazierte ständig über den Platz, um weitere Hinweise zu finden, fast wie eine kleine Schnitzeljagd), beim Fotoshooting mit den Kindern und als Stargast der täglichen Minidisco. Der gefleckte Hund mit der grünen Hose ist vor allem der Star im Pool: Im Schwimmbad mit der breiten Wasserrutsche (mit angenehm weichen Boden, so gibt es garantiert keine blauen Flecken!) wird man von Spottyfiguren nassgespritzt, wir waren mindestens 2x täglich dort. Im Kleinkinderbecken auf der Babyrutsche sitzt Spotty ebenfalls. Direkt neben dem Schwimmbad sind das Restaurant/Pizzeria und grüne Liegewiesen, von wo aus man ebenfalls den spektakulären Blick auf die Berge um Toscolano und auf Salo genießt. Im Restaurant wird 1x wöchentlich Pizzabacken für Kinder angeboten (die Pizzen wurden von den Kids dann mit Pommes und „Würstel“ belegt, ein großer Spaß). Ebenfalls 1-2x wöchentlich kommt der Disco-Train, ein Traktor-Zug, der fast alle Kids mit viel Musik und Gejohle über den ebenen Teil des Campingplatzes kutschiert.
Camping Weekend ist in der Nebensaison vor allem für Kinder von 2-rund 8 Jahren empfehlenswert. In der Hauptsaison (Juli/August), wenn es etwas mehr Animation gibt, würde ich ihn für Kinder von 2-12 Jahren empfehlen, für Teenager eher nicht.

 

Mit dem „Disco-Train“ auf Camping Weekend…

 

… zum Minidance mit Spotty

 

Ausflugstipps, alle persönlich mit Familie erprobt

 

Wir hatten Camping Weekend auch wegen der vielen Ausflugsmöglichkeiten ausgewählt. Hier unsere Favoriten:

 

Halbtägige Ausflüge:
1. Wasserfall Madonna del Rio

Dauer: Insgesamt 1-2 Stunden. Dieser kurze Ausflug ist auch mit Kids ab 3 Jahren gut möglich (circa 5 Gehminuten ab Wallfahrtskirche Madonna del Rio). Sie fahren mit dem Auto nach Renzano. Das liegt oberhalb von Salo, nur 15 Autominuten vom Platz Weekend entfernt: einfach in Salo von der Gardaseeuferstraße, die leicht oberhalb der Innenstadt Richtung Gardone/Riva geht, den Schildern nach Renzano/Madonna del Rio folgen. Am Ende wird’s ein Schotterweg, aber man erreicht den Parkplatz mit Picknicktischen und Bänken an der kleinen Kirche Madonna del Rio ganz sicher. Hier spazieren Sie links an der Kirche vorbei (einfach durch den überdachten Vorhof gehen) zum Wasserfall. Für Kinder echt aufregend!

 

Der Wasserlauf bei der Kirche Madonna del Rio fällt aus über 10 Metern Höhe in ein Naturbassin

 

2. Spaziergang auf den Aussichtsfelsen Rocca di Manerba

Dauer: Mit Pausen rund 4-5 Stunden, circa 20 Autominuten Anfahrt, dann 1h Fußweg (eine Tour). Die kleine Wanderung ist für Kinder ab 4-5 gut zu schaffen. Mit dem Auto geht es zunächst von San Felice del Benaco in rund 20 Minuten zum Parkplatz/Besucherzentrum/Restaurant des Rocca di Manerba. Von dort geht es auf gut angelegten Wegen hinauf zum Gipfelkreuz und der spektakulären Burgruine: Kleine Ritter und Prinzessinnen können hier ihre Phantasie spielen lassen und dürfen in den Ruinen der alten Räume herumklettern.

 

Hier wohnten die Langobarden: Erkundung der Ruinen auf dem Rocca di Manerba

 

Vom Gipfel bietet sich ein spektakulärer Ausblick auf den ganzen südlichen Gardasee, auf die 5 Kilometer lange Halbinsel Sirmione mit dem altrömischen Wohnsitz des Catull, auf den Monte Baldo auf der anderen Seeseite und auf den ganzen Süden. Bei klarer Sicht kann man sogar die Achterbahnen des Gardalandes erkennen.

 

Blick vom Rocca di Manerba auf die Gardaseeinseln und den Monte Pizzocolo

Variante: Wer etwas weiter spazieren und gemütliche italienische Dorfatmosphäre genießen möchte, parkt schon in Montinelle (Ortsteil von Manerba), zum Beispiel kostenlos in der Via Vittorio Venoto. Von dort sind es 100 m zur Piazza San Bernardo. Von der Piazza San Bernardo geht es in die schmale Via Leutelmonte (die Straße rechts neben der winzigen Stichstraße Kirche) aus dem Dorf heraus. Nach wenigen Minuten sehen Sie rechterhand eine malerische Wiese, links einen Bauernhof mit Rindern und Hühnern, dann ein Olivenölhof. Über Via del Montegrano und Via Rocco geht es leicht erkennbar Richtung Rocca di Manerba. Diese Variante haben wir gewählt und sind von hier aus in einer knappen Stunde zum Gipfel spaziert. Auf dem Rückweg kann man gut an der Piazza San Bernardo in einem gemütlichen Straßencafé einkehren.

 

3. Salo

Der Weg die rund 40 Höhenmeter/300-400 Meter Strecke hinunter zum Gardaseeufer ist recht steil (aber auch mit Kinderkarre zu schaffen). Am See unten muss eine mittelmäßig befahrene Straße überquert werden. Das Seeufer ist hier nicht so einladend, es gibt nur eine ganz kleine Badestelle mit Kies und Betonplatten. Deshalb empfehle ich, circa 400 m nach links zu gehen, Richtung Salo. Nach kurzem, unangenehmen Fußweg am Straßenrand erreichen Sie einen Bürgersteig und auch schon die ersten Badestrände von Salo (sogar mit Parkplatz, falls Sie lieber mit dem Auto herunterfahren): schön breit und gepflegte Kieselstrände, meist flach abfallend, mit Strandbars und Stegen. Wir hatten das Glück, eine stolze, erstaunlich gelassene Schwanenmutter mit ganz frisch geschlüpften Küken zu sehen. Jungschwäne sind ja meist grau, diese waren aber noch schneeweiß. Die Mutter und die vielen bunten Enten ließen sich gerne füttern. Man kann diesen Spaziergang auch gut mit einem Bummel durch Salo (circa 35 Minuten Fußweg ab Camping Weekend bis ins Ortszentrum) kombinieren. An der langen Uferpromenade gibt es unzählige Eiscafés, Restaurants und in der Fußgängerzone parallel zur Promenade kann man auch herrlich Shoppen…

 

„Sealife“ an der Promenade von Salo
Rund 800 Meter vom Campingplatz Weekend, die Badestrände im Golf von Salo

 

 

 

4. Gardone Riviera

Dauer: 15 Autominuten von San Felice, dann in Gardone 1-2 Stunden oder mehr „bummeln“. Gut gefallen hat uns der kleine Nobelort Gardone mit seinen Grand Hotels (15 Autominuten von San Felice, auf der Gardesana-Uferstraße von Salo Richtung Riva). Die Atmosphäre in dem schönen Uferort versprüht den etwas angejahrten Charme der Jahrhundertwende, als der Tourismus hier seinen Anfang nahm und reiche englische Lords mit ihren Familien zur Sommerfrische kamen. Mitte des 20. Jahrhunderts hat sogar Winston Churchill den Blick auf den See genossen. Im Zentrum von Gardone gibt es einen kleinen Platz an der Ufermauer, mit einem gemütlichen Café und einem großen schattenspendenden Baum. Hier haben wir während einer kleinen Hitzewelle (34 Grad) einen ganzen Tag mit Postkarten schreiben, Cappuccino und Aperol Sprizz trinken bzw. Eis essen verbracht, Enten gefüttert, Postkarten geschrieben und die Zeit einfach verstreichen lassen. Am Ortseingang, von Salo kommend, finden sich außerdem ein hübscher Park, in dem Zwergponys grasten und sich streicheln ließen, und ein sehr gepflegter Pool-, Lounge- und Strandbereich (Pool und Strand kosten allerdings 5 Euro Eintritt). Den Phantasiegarten von André Heller, in dem unzählige bunte Pflanzen aus verschiedenen Klimazonen wachen, haben wir uns allerdings wegen der großen Hitze gespart.

 

 

Ganztägige Ausflüge:

 

 

1. Verona: Arena und Julia’s Balkon

Verona liegt circa eine Autostunde von San Felice del Benaco entfernt. Wir haben die teils stark verkehrsberuhigte Innenstadt mit dem Auto gemieden und günstig an der Universität (Via Francesco Torbido) geparkt, für 3 Euro. Von haben wir zu Fuß den Fluss Adige über die alte Brücke überquert. Immer die Via Pallone entlang erreicht man in rund 10 Gehminuten ab Universität die weltberühmte, fast 2000 Jahre alte Arena. Sie ist nach dem römischen Kolosseum das zweitgrößte erhaltene Theater der Alten Römer. Mit optimaler Raumnutzung, unterirdischen Zugängen und robuster Statik bauten die römischen Baumeister Platz für etwa 22.000 Zuschauer. Vor der Arena wurden gerade die Requisiten für die Festspiele bereitgestellt, riesige ägyptische Figuren, Säulen aus Pappmaché und vieles mehr. Aber auch an anderen Tagen ist der hübsche, weitläufige Vorplatz der Arena di Verona mit seinen Rosen-Skulpturen ein lohnendes Ziel für Familien mit Kindern: Denn als Gladiatoren, römische „Amazonen“ oder Kleopatra verkleidete Schauspieler und Straßenkünstlerinnen treiben allerlei Schabernack mit den Passanten. Das ist schön in Ruhe von einer schattigen Bank aus zu beobachten, dachten wir…. Plötzlich kam ein „Gladiator“ mit seinem Plastikschwert und Fangnetz auch auf uns zu und machte Quatsch mit unserer Kleinen und einer alten Dame neben uns, das werden beide sicher nie vergessen.
Von der Arena spaziert man in 10 Minuten durch die enge und dadurch angenehm schattige Fußgängerzone Via Mazzini, zum Hauptplatz Veronas, der Piazza delle Erbe. Wir hatten 30 Grad und haben uns nicht nur in den diversen gemütlichen Cafés, sondern auch im natürlich voll klimatisierten, riesigen Disney-Shop abgekühlt. Die Piazza delle Erbe, Herzstück der historischen Stadtrepublik Verona, ist touristisch überlaufen, aber wegen des beeindruckenden Glockenturmes und den herrlichen Renaissance-Fassaden sehenswert.

 

Veronas Mittelpunkt, der Piazza delle Erbe, soll zu den fünf schönsten Plätzen Italiens gehören

 

Noch schöner als Arena und Erbe-Platz fand ich den berühmten Balkon der Julia (Giulietta), 3 Gehminuten weiter in der Via Cappello, gut ausgeschildert. Hier verewigen sich tausende von Liebespaaren mit einem Vorhängeschloss, auf das die Namen geschrieben werden (Schloss plus „Edding“-Stift gibt es im Souvenirladen ab 5 Euro…). Dass der Bezug zu der Geschichte von Romeo und Julia in den 1930er Jahren etwas mühsam hergestellt wurde, stört hier keinen. Wer es mit der Liebe besonders ernst meint, lässt die Namen seines/seiner Liebsten in das Schloss gravieren. Der Schlüssel muss natürlich unwiederbringlich weggeworfen werden, am besten in einen Brunnen oder in den reißenden Fluss Adige. Spaßvögel bieten auch Bolzenschneider an, falls die Liebe mal nicht ewig halten sollte…

 

Hier soll die unglückliche Julia mal gewohnt haben…

 

Tausende Gäste aus aller Welt haben ihre Liebe in Verona mit Vorhängeschlössern besiegelt

 

Das „Kulturelle“ mit Museum und Infos zum Shakespeare-Drama Romeo und Julia war natürlich noch nichts für uns mit einem kleineren Kind. Aber die furchtbar kitschige, aber auch irgendwie romantische Atmosphäre hat nicht nur zahlreiche amerikanische und japanische Touristen gefesselt, sondern auch unsere Tochter. Als dann noch eine bildschöne, echte italienische Braut mit ihrem „Romeo“ zum Fototermin neben der Giulia-Statue kam, war die Begeisterung perfekt. Wenn Sie aus dem Hof von Giulietta herauskommen, finden Sie in der Fußgängerzone Via Cappello rechterhand einen üppig dekorierten Eisladen und gegenüber eine traditionelle Konditorei. Hier können gut originelle Urlaubsmitbringsel aus Marzipan gekauft werden, die sich wohltuend von den allgegenwärtigen Pinocchio-Figuren unterscheiden. Ein Stück weiter gelangen Sie wieder zum Fluss, überqueren ihn auf der Ponte Navi-Brücken und gehen rechts circa 10 Minuten zurück zum Universitätsparkplatz. Nach insgesamt rund 6 Stunden waren wir wieder zurück auf Camping Weekend im Valtenesigebiet, ohne Stress und um zahlreiche Eindrücke reicher.

 

Kinderfreundliche Konditorenkunst in Veronas Via Cappello

 

 

2. Sealife, neben dem Gardaland

Das Gardaland selbst ist ja sehr bekannt und bietet gute Infos im Web, deshalb wird es hier ausgespart. Das neu eröffnete Sealife in Peschiera del Garda zeigt in riesigen Aquarien Haie, Rochen, Seepferdchen und den legendären Drachenfisch. Dieser „Drago di Mare“ ist eine Art großes Seepferdchen, das als perfekte Tarnung Flossen wie Algen hat. Dadurch sieht es unwirklich und mystisch aus, wie eine im Wasser schwebende Pflanze. Das Sealife-Aquarium zeigt auch einheimische Gardaseefische, und die Kinder dürfen in einem offenen Bassin Haifisch-Eier „streicheln“. Kleine Rätsel und Naturschutzfilme informieren die Besucher altersgerecht über die Meere und ihre Bewohner. Bei so viel Aufwand ist der Eintritt nicht gerade günstig. Naja, auf jeden Fall sehr sehenswert, aber Geschmackssache und eine Frage des Urlaubsbudgets… Ich würde es uns beim nächsten Gardasee-Urlaub sparen. Denn unsere Tochter haben die fetten Karpfen und die kleinen rötlichen Fische im Hafenbecken von Salo wesentlich mehr begeistert, weil sie sie „in freier Wildbahn“ selbst entdeckt hat. Und das hat uns nichts gekostet, außer ein altes Brötchen zum Füttern. Als an der Seepromenade von Salo dann noch ein Haubentaucher seine Jungen gegen eine – offenbar ausgesetzte – kleine Wasserschildkröte verteidigt hat, war die Aufregung über das ganz reale „Sealife“ perfekt…

 

 

3. Venedig, Spaziergang abseits des Touristenrummels, aber ohne die Highlights zu verpassen

(Extra Blogtext mit detailliertem Spazierwege-Vorschlag erscheint in Kürze)